Das Gedicht artikuliert einen Einspruch, und zwar durch seine Form, als Lied, als Gedicht. Das, was ist, darf nicht alles sein, etwas fehlt dabei. Das unmögliche Glück der Romantiker („Das Glück ist da, wo du nicht bist!“) soll aufgebrochen werden, eine promesse du bonheur diesseits und hiesig. Zusammengenommen, kann man die vorliegende Sammlung als individuelle und persönliche Fragmente einer Sprache der Liebe nehmen. Sie erklären uns nicht, wie das Rätsel „Liebe“ zu lösen ist, was man von Gedichten auch nicht erwarten kann. Aber sie zeigen uns, dass wir sie täglich neu erfinden müssen. – „Était-ce donc ceci? – „Et le rêve fraîchit.“
- Kai Thyret -